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www.hirschen-regensdorf.ch

Gasthof



Adresse des Zunftlokals:
Mühleweg 27
8105 Regensdorf
www.sagihuus.ch

Sagihuus"

Sagihuus"

Sagihuus"

Restaurant Hirschen

Älteste Wirtschaft in Regensdorf, erstmals (als Taverne) 1383 erwähnt.
1996 abgebrochen und äusserlich identisch wieder aufgebaut. Vom Altbau stammen die Eingangstür, der Kachelofen im rekonstruierten "Stübli" und das Wirtshausschild von 1915. Das Schild zeigt auf seinem Ausläufer einen kleinen vergoldeten Hirsch, einen Becher und zwei Sterne (restauriert 1999).
Von 1962 - 2017 Zunftlokal der Landzunft Regensdorf.

Sagihuus

"Sobald die Zunft über eine eigene Zunftstube verfügt, lässt jeder Zünfter einen eigenen Stuhl anfertigen" steht in den ersten Zunftsatzungen von 1962 Bis dahin wolle man sich mit dem Gasthof Hirschen begnügen 1965 steht in den revidierten Satzungen nur noch: "Die Vorsteherschaft bemüht sich um eine eigen Zunftstube" In der 2. Revision hiess es nur noch die Zunftstühle "werden zu gegebener Zeit vom Hauptbott beschlossen und eingeführt" Man hat sich langsam mit dem Hirschen als Lokal abgefunden. Der als Zunftstube genutzte kleine Saal blieb aber immer als "Derby Stübli" angeschrieben und im grossen Hirschensaal hatte die Zunft auch keine Vorrechte gegenüber den anderen Ortsvereinen. Nach dem Tod von Wirt und Mitzünfter Gusti Bader 1985 wurde der Hirschen verpachtet.
1991 wurde ein Umbauprojekt publik das keinen grossen Saal mehr vorsah. Im gleichen Jahr hat "Senkel" der Zunft auf dem alten Sägereiareal eine Beteiligung im Stockwerkeigentum angeboten. Der Traum vom eigenen Zunftlokal nahm plötzlich konkrete Formen an. Nach zweijähriger Planung wurde am 27.11.1993 über eine Satzungsrevision und eine Genossenschaftsgründung abgestimmt. Es war vorgesehen, dass sich jeder Zünfter mit 5 Anteilen à Fr. 1000.- beteiligen müsse. Das vorher von allen unterstütze Projekt sollte plötzlich mit vielen Änderungen bei der Finanzierung auferlegt werden. Auch die früher so übereuphorischen Urzünfter haben plötzlich kalte Füsse bei der Finanzierung bekommen. Vier von ihnen sind auch gleich vorsorglich aus der Zunft ausgetreten. Darunter der Altchronist Gottftried Stäubli und der Altschryber Albert Kuhn, beides die grossen ehemaligen Drahtzieher für ein eigenes Zunftlokal. Vielleicht hat auch der Altersgeiz noch mitgeholfen. Am Hauptbott wurde plötzlich heftig diskutiert und so kamen auch neue Ideen für ein Lokal auf, welche noch zu prüfen seien. Ein Rückweisungsantrag wurde dann mit 28 zu 17 Stimmen angenommen und das Projekt beerdigt bevor noch über den Genossenschaftsbeitrag diskutiert werden konnte. Die Enttäuschung der Vorsteherschaft war gross und das Projekt Zunftlokal wurde nicht mehr weiterverfolgt. 1994 ist der Pächter des Hirschen in Konkurs gekommen und der Hirschen geschlossen worden. 1994 musste das Martinimahl das erste Mal ins Mövenpick ausweichen. Der Hirschen wurde in der Zwischenzeit von Emmy Bader gekauft. 1996 wurde der Hirschen abgebrochen und 1997 neu, jedoch ohne Saal eröffnet und die Zunft hat neu wieder Gastrecht erhalten. Im März 1998 fand erstmals wieder ein Hauptbott im Hirschenkeller statt. Das Martinimal konnte bis heute jeweils in der Gaststube nach bekannter Manier abgehalten werden. In den neuen Satzungen von 2006 wurde nichts mehr von einem eigenen Zunftlokal erwähnt.

Nach der Revision der BZO wurde im August 2012 von der Familie Knuser ein Projektwettbewerb über das Sagiareal ausgeschrieben. Das Siegerprojekt vom Büro Phalt Architekten wurde dann auch sofort weiterverfolgt und Ende 2013 noch die Baueingabe eingereicht. Im neuen Projekt sind 14 altersgerechte Wohnungen, ein Gewerberaum und ein Mehrzwecksaal vorgesehen. Die Zunft hat nochmals die Möglichkeit erhalten im Mehrzwecksaal ein eigenes Zunftlokal zu realisieren. Diesmal nicht im Stockwerkeigentum, sondern mit einer Langzeitmiete von min.10 Jahren und mit Option auf mindestens weitere 10 Jahre. Zunft intern wurde das Projekt Zunftlokal Sagihuus nochmals neu aufgenommen und eine Vorlage für einen ausserordentlichen Hauptbott von einer Arbeitsgruppe erarbeitet. Am ausserordentlichen Hauptbott vom 1. April 2015 wurde der Beitritt der Zunft an der neu zu gründenden Genossenschaft Zunftlokal Sagihuus beschlossen. Somit ist das Ziel zu einen eigenen Zunftlokal nach über 53 Jahre doch noch erreicht worden. Bereits Anfangs März 2015 wurde die alte Sagi abgebrochen und Mitte März 2015 erfolgte der Baubeginn mit dem Baugrubenaushub. Am 27. Mai 2015 wurde an der Gründungsversammlung in der Zunftstube im Hirschen die neue Genossenschaft Zunftlokal Sagihuus mit dem Beitritt von 33 Zünftern und der Landzunft als Genossenschafterin besiegelt. Am 1.Oktober 2016 ist der Mietvertrag für die ersten 10 Jahre in Kraft getreten und so kann die Zunft künftig im eigenen Zunftsaal ihre Anlässe durchführen. In den Nebenräumen kann zudem das ganze Zunftinventar und das Archiv eingelagert werden.

Ab Mitte Januar 2017 kann der Zunftsaal auch für andere Veranstaltungen von fremden Personen gemietet werden.